Der Herbst gehört für uns zu den schönsten Jahreszeiten für Fahrradtouren mit Hund.
Die Luft wird klarer, die Wege ruhiger, Wälder und Felder verändern ihre Farben – und plötzlich fühlt sich selbst eine bekannte Strecke wieder ein bisschen neu an. Gleichzeitig bringt der Herbst aber genau die Bedingungen mit, bei denen ein gutes Setup den Unterschied zwischen einer wirklich schönen Tour und einem ziemlich ungemütlichen Ausflug macht.
Feuchtigkeit, Wind, matschige Wege, wechselnde Temperaturen und früher einsetzende Dunkelheit sollte man nicht unterschätzen.
Mit der richtigen Vorbereitung spricht aber überhaupt nichts dagegen, die Fahrradsaison noch lange weiterzuführen.
1. Das richtige Setup für deinen Hund
Fangen wir mit dem Wichtigsten an: dem Platz deines Hundes.
Gerade im Herbst sollte der Hundefahrradkorb stabil und zuverlässig am Fahrrad befestigt sein. Starke Temperaturschwankungen, Nässe, Vibrationen und schlechtere Untergründe gehören jetzt einfach dazu.
Eine fest verschraubte Halterung ist deshalb wesentlich angenehmer als eine Konstruktion, die bei jeder Unebenheit arbeitet oder nachjustiert werden muss.
Wer häufiger auf Wald-, Feld- oder Schotterwegen unterwegs ist, sollte zusätzlich darauf achten, dass der Korb gegen Kippen und starke Bewegungen stabilisiert wird.
Denn spätestens wenn aus dem trockenen Sommerweg eine Mischung aus Laub, Schlamm, Wurzeln und kleinen Schlaglöchern wird, merkt man sehr schnell, wie wichtig Stabilität tatsächlich ist.
Beim FlyingBodo wird der Korb deshalb nicht nur am Lenker befestigt, sondern zusätzlich über den Kippschutz am Steuerrohr geführt. Genau diese Kombination wurde für Stabilität auch auf unebeneren Strecken entwickelt.

2. Die Einlage darf im Herbst ruhig etwas aushalten
Im Sommer denkt man bei der Innenausstattung vor allem an Komfort.
Im Herbst kommt ein weiterer Punkt hinzu:
Nässe.
Und die kommt nicht ausschließlich von oben.
Vielleicht beginnt es während der Fahrt zu regnen. Vielleicht läuft dein Hund vorher noch glücklich durch feuchtes Gras. Vielleicht besteht die morgendliche Wiese eigentlich nur noch aus Tau.
Spätestens danach landet ein nasser Hund im Korb.
Die Einlage sollte deshalb:
- vibrationsdämpfend und bequem sein
- Feuchtigkeit vertragen
- möglichst schnell trocknen
- leicht abwischbar bzw. zu reinigen sein
- robust gegenüber Krallen und Schmutz sein
Eine empfindliche Polsterung, die nach jeder nassen Tour komplett gereinigt werden muss, macht im Herbst wenig Freude.
Die gepolsterte Einlage des FlyingBodo ist genau für diese Kombination aus Komfort und Alltag entwickelt und kann zusätzlich als Decke oder Tasche verwendet werden. Das verwendete Ripstop-Material ist wetterfest und unkompliziert zu reinigen.
Wir persönlich haben im Herbst trotzdem fast immer noch eine kleine Wolldecke dabei.
Nicht zwingend, weil unsere Hunde sie bei jeder Fahrt benötigen.
Aber wenn eine Pause länger dauert, die Temperatur plötzlich fällt oder einer der Hunde einfach besonders gemütlich liegen möchte, ist sie schnell zur Hand.
Wir möchten es unseren Begleiterinnen schließlich genauso angenehm machen wie uns selbst.


3. Wind wird häufig unterschätzt
Das ist wahrscheinlich einer der größten Unterschiede zwischen Mensch und Hund beim Fahrradfahren.
Wir treten.
Wir bewegen uns.
Unser Kreislauf arbeitet und produziert Wärme.
Der Hund sitzt oder liegt dagegen relativ ruhig im Korb und bekommt gleichzeitig permanent Fahrtwind ab.
Was sich für uns bei 14 oder 15 Grad noch sehr angenehm anfühlt, kann für einen kleinen, ruhig liegenden Hund deutlich kühler sein.
Auch im Herbst können sonnige Tage überraschend warm werden. Worauf du bei Wärme achten solltest, findest du im Artikel „Hundefahrradkorb im Sommer: Die 5 größten Fehler bei Hitze“.
Gerade bei längeren Touren sollte deshalb ein Windschutz vorhanden sein, der sich je nach Wetterlage flexibel einsetzen lässt.
Ideal ist nicht einfach ein komplett geschlossenes Verdeck.
Viel praktischer ist ein System, bei dem man beispielsweise nur die Front schützt und die Seiten weiterhin offen bleiben können.
So lässt sich auf Gegenwind reagieren, ohne den Hund unnötig komplett abzuschirmen.
Genau diese variable Nutzung von Sonnen-, Wind- und Regenschutz gehört beim FlyingBodo zum Konzept.
Wie unterschiedlich Sonnendach, Sonnenschutz und Wetterschutz funktionieren können, erklären wir ausführlich im Ratgeber „Hundefahrradkorb mit Sonnendach oder Sonnenschutz – was ist der Unterschied?“.
Worauf es beim Schutz vor direkter Sonne im Hundefahrradkorb ankommt, findest du außerdem im Ratgeber „Sonnenschutz im Hundefahrradkorb: Worauf du wirklich achten solltest“.
4. Regen: Im Herbst lieber vorbereitet sein
Der Wetterbericht sagt trocken.
Eine Stunde später regnet es.
Willkommen im Herbst.
Deshalb ist es besonders praktisch, den Regenschutz immer direkt am Korb dabeizuhaben und nicht jedes Mal daran denken zu müssen, zusätzlich etwas einzupacken.
Noch besser ist ein Dach, das sich an die tatsächliche Situation anpassen lässt.
Bei leichtem Regen reicht häufig bereits eine geschützte Vorderseite.
Bei stärkerem Regen können weitere Seiten geschlossen werden.
Und wenn es wieder aufhört, wird der Schutz entsprechend geöffnet.
Wichtig ist dabei vor allem eines:
Belüftung.
Gerade bei feuchtem Herbstwetter sollte der Hund nicht einfach komplett unter einem dichten Stoff verschwinden. Auch im geschützten Zustand muss ausreichend Luft zirkulieren können.
Der integrierte Regenschutz des FlyingBodo ist deshalb so gedacht, dass Wetterschutz und Luftzirkulation zusammen funktionieren.
5. Auch das Fahrrad braucht ein Herbst-Setup
Nicht nur der Hund sollte vorbereitet sein.
Nasses Laub, Schlamm und feuchte Fahrbahn verändern auch das Fahrgefühl.
Ein paar Dinge machen dabei erstaunlich viel aus.
Pedale mit gutem Grip
Gerade bei Regen oder nassen Schuhsohlen können glatte Pedale unangenehm werden.
Pedale mit Pins oder einer deutlich strukturierten Oberfläche geben dem Schuh wesentlich mehr Halt.
Das fühlt sich vor allem auf unebenen Wegen oder beim Anfahren deutlich sicherer an.
Gute Lenkergriffe
Auch die Hände sollten bei Feuchtigkeit zuverlässig am Lenker bleiben.
Abgenutzte oder sehr glatte Griffe merkt man spätestens beim ersten richtigen Herbstregen.
Reifen kontrollieren
Gutes Profil wird jetzt wichtiger.
Nasses Laub, Holzbrücken, Wurzeln und Schlamm können überraschend rutschig sein.
Vor längeren Touren lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf Reifen, Luftdruck und Zustand des Profils.
Bremsen prüfen
Nasse Bedingungen können den Bremsweg verändern.
Gerade wenn zusätzlich ein Hund vorne mitfährt, sollte man nicht erst unterwegs feststellen, dass Beläge oder Bremsanlage längst eine Kontrolle gebraucht hätten.
Licht nicht vergessen
Im September fährt man los und denkt noch nicht darüber nach.
Und plötzlich wird es um 18 Uhr schon deutlich dunkler.
Eine funktionierende Beleuchtung gehört deshalb im Herbst auch tagsüber zu unserem Standard-Setup.
6. Kleidung: Willkommen zurück im Zwiebellook
Herbstkleidung auf dem Fahrrad ist immer ein kleiner Balanceakt.
Am Start ist einem kalt.
Nach zehn Minuten Fahrt wird es warm.
Dann kommt Gegenwind.
Danach Regen.
Und anschließend scheint plötzlich wieder die Sonne.
Deshalb funktioniert für uns der klassische Zwiebellook am besten.
Mehrere dünne Schichten lassen sich deutlich besser anpassen als eine einzige sehr warme Jacke.
Wichtig sind vor allem:
- atmungsaktive Kleidung
- eine windabweisende Außenschicht
- eine vernünftige Regenjacke
- gegebenenfalls Regenhose
- Schuhe mit gutem Profil
- dünne Handschuhe für kühlere Tage
Gerade weil die Luft im Herbst häufig feucht ist, sollte Kleidung Schweiß möglichst gut nach außen transportieren.
Denn wer beim Fahren stark schwitzt und anschließend bei einer Pause auskühlt, hat schnell weniger Freude an der Tour.
7. Verpflegung: Herbsttouren dürfen gemütlich sein
Und jetzt kommt wahrscheinlich unser liebster Teil.
Eine Thermoskanne.
Im Sommer würden wir darüber wahrscheinlich nicht einmal nachdenken.
Im Herbst gehört sie irgendwann automatisch ins Gepäck.
Warmer Tee, Kaffee oder Kakao schmeckt nach einer Stunde durch kühle Herbstluft plötzlich doppelt so gut.
Dazu vielleicht ein kleines Picknick, ein Stück Kuchen oder etwas Herzhaftes.
Und natürlich:
Wasser für den Hund nicht vergessen.
Nur weil es draußen kühler ist, bedeutet das nicht, dass Hunde unterwegs kein Wasser benötigen.
Auch im Herbst gehören Trinkwasser und ein kleiner Napf für uns zur Standardausrüstung.
8. Die Strecke darf sich der Jahreszeit anpassen
Manche unserer liebsten Sommerwege sehen im Herbst komplett anders aus.
Und manchmal fahren sie sich auch komplett anders.
Laub verdeckt:
- Wurzeln
- Steine
- Schlaglöcher
- Äste
- tieferen Schlamm
Deshalb fahren wir auf unbekannten oder stark belaubten Wegen lieber etwas vorsichtiger.
Besonders aufmerksam sind wir bei:
- feuchten Holzbrücken
- nassem Kopfsteinpflaster
- größeren Laubansammlungen
- stark matschigen Waldwegen
- Wurzeln
- steilen Abfahrten
Das bedeutet aber nicht, dass man solche Wege vermeiden muss.
Im Gegenteil.
Gerade diese Strecken machen den Herbst oft besonders schön.
Man muss die Geschwindigkeit nur ein wenig an die Bedingungen anpassen.
Und dann einfach los
Der Herbst muss nicht das Ende der Fahrradsaison bedeuten.
Für uns ist er eher eine der schönsten Phasen davon.
Weniger Hitze.
Weniger volle Wege.
Morgendlicher Nebel über den Feldern.
Bunte Wälder.
Kühle Luft.
Und dieses besondere Licht, das nur ein paar Wochen im Jahr existiert.
Mit einem stabilen Hundefahrradkorb, einem guten Wetter-Setup, vernünftiger Kleidung und vielleicht einer Thermoskanne im Gepäck werden auch kühlere und etwas unberechenbarere Tage zu richtig schönen gemeinsamen Touren.
Und wenn am Ende Hund, Schuhe und Fahrrad ein bisschen dreckiger nach Hause kommen als im Sommer?
Dann war es meistens ein ziemlich guter Tag.




















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